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Wie viele Brandschutzhelfer braucht ein Unternehmen?

Brandschutzhelfer müssen immer anwesend sein. ASR A 2.2

Schichtbetrieb oder Abwesenheit ( Ferien, Krankheit, Personalwechsel, etc.)

müssen berücksichtigt werden, damit sich immer eine ausreichende Anzahl

an Brandschutzhelfern in der Praxis oder im Betrieb, Unternehmen, Schule , Verwaltung etc. befinden.

Durchschnittlich entstehen bei Großbränden Kosten von vier bis fünf Millionen Euro. 40 Prozent der Unternehmen führt ein Brand in die Insolvenz. Dabei fordert die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ von jedem gewerblich tätigen Unternehmen – gleich welcher Größe oder Branche – die Ausbildung von Brandschutzhelfern in „ausreichender“ Zahl.
Vom Kiosk bis zum DAX-Unternehmen sind alle gewerblich tätigen Unternehmen dazu verpflichtet, Brandschutzhelfer in „ausreichender Zahl“ zu bestellen und ausbilden zu lassen. "Ausreichend" im Falle des Einmann-Kiosks ist der Betreiber in Personalunion und bei einem DAX-30-Unternehmen eine der Unternehmensgröße und der Gefährdung entsprechende Anzahl. Dazu verpflichten die Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV Vorschrift 1 u. DGUV Information 205-023), die den Brandschutz in Betrieben regeln und die ASR A 2.2.

Fünf-Prozent-Regel
Kleine und mittlere Unternehmen müssen in der Regel mindestens fünf bis zehn Prozent ihrer Beschäftigten zum Brandschutzhelfer ausbilden lassen. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass sich immer und zu jeder Zeit Brandschutzhelfer im Betrieb befinden müssen. Daher ist eine deutlich größere Anzahl an Mitarbeitern auszubilden als fünf bis zehn Prozent.

Beispielrechnung
Befinden sich regelmäßig ein bis fünf Mitarbeiter im Betrieb, benötigt die Firma einen Brandschutzhelfer, der dann aber auch immer anwesend sein muss. Bei einem 500-Personen-Unternehmen sind es in der Regel 25 - 50 Brandschutzhelfer. Und bei einem Kaufhaus mit 500 Beschäftigten und regelmäßig etwa 1.000 Kunden im Geschäft ergeben sich für zusammen 1.500 Menschen dem Rechenschlüssel zufolge 75 - 150 Brandschutzhelfer, die ebenfalls immer anwesend sein müssen.

Fazit:

Die Fünf-Prozent-Regel ist trügerisch , da in der ASR A 2.2 unmissverständlich gefordert wird, dass sich immer eine ausreichende Anzahl  Brandschutzhelfer im Betrieb befinden muss. Daher sind deutlich mehr als fünf bis zehn Prozent der Belegschaft auszubilden.

 Wer darf ausbilden?

Neben geeignetem, fachkundigem Personal im Betrieb sind insbesondere externe Dienstleister wie die Firma Notfalltraining Brandschutz Koch geeignet, entsprechende Ausbildungen und Fortbildungen durchzuführen. Fachkundig ist laut BGI/GUV-1 5182, wer über eine entsprechende Berufsausbildung, Berufserfahrung oder eine zeitnah ausgeübte, entsprechende berufliche Tätigkeit verfügt und sich regelmäßig im Brandschutzbereich fort- und weiterbildet. Hierzu zählen . 

- Personen mit abgeschlossenem Hochschul- oder Fachhochschulstudium Fachrichtung " Brandschutz "                    
- Brandschutzbeauftragte mit Prüfungsnachweis
- Fachkräfte für Arbeitssicherheit mit entsprechender Ausbildung im Brandschutz
- Mitglieder der Feuerwehr ( Mindestens Gruppenführer )  

Gemeinsam mit uns schaffen Sie die gesetzlich wie betrieblich notwendigen Grundlagen für einen sicheren Umgang mit dem Thema Brandschutz.  

                                       

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